Begrünungen mit gebietseigenen Saatgutmischungen – Umsetzungsbeispiele aus Sachsen und Schleswig-Holstein

Donnerstag, 10. Juni 2021, 13:00 - 16:00 Uhr

Online-Veranstaltung

In den letzten 10 Jahren hat der Einsatz gebietseigenen Wildpflanzensaatguts bei der Anlage von Grünflächen in der freien Natur, aber auch im Siedlungsbereich, stark zugenommen. Das dramatische Ausmaß des Artensterbens hat Politik und Gesellschaft aufgerüttelt und auch zu einer Reihe von Gesetzen geführt, die dem Abwärtstrend entgegenwirken sollen. So dürfen nach dem Bundesnaturschutzgesetz bei Begrünungen in der freien Natur seit März 2020 nur noch gebietseigene Pflanzen verwendet werden, um die innerartliche Vielfalt unserer heimischen Wildpflanzen zu erhalten und wieder mehr naturnahe, artenreiche Lebensräume anzulegen.

Im Rahmen der Veranstaltung teilen Akteure aus Sachsen und Schleswig-Holstein, die bereits seit einigen Jahren gebietseigene Begrünungen planen, umsetzen und begleiten, ihre vielfältigen Erfahrungen. Sie stellen Beispiele für gebietseigene Ansaaten an Straßenrändern, auf Hochwasserschutzanlagen, kommunalen Grünflächen und im Rahmen von Kompensationsmaßnahmen vor und gehen dabei auch auf den wichtigen Aspekt der fachgerechten Pflege der angelegten Flächen ein.

Referierende: Daniel Küchler (Landestalsperrenverwaltung Sachsen), Harald Wolf (Umweltamt Dresden), Detlev Finke (Artenagentur Schleswig-Holstein, DVL e.V.)

Die Anmeldung ist abgeschlossen.

Hinweise:

  • Die Veranstaltung wird online via WebEx angeboten und ist kostenfrei.
  • Sie erhalten nach Ihrer Anmeldung eine automatisierte Anmeldebestätigung (bitte auch Spam-Ordner prüfen!).
  • Den Einwahllink zur Teilnahme bekommen Sie per Mail etwa 1 Woche vor der Veranstaltung zugesendet.
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