Herkunftskulisse

Durch einen Arbeitskreis am BMU werden für die BRD 6 Vorkommensgebiete als Mindeststandard zur Identifizierung und Produktion gebietseigener Bäume und Sträucher außerhalb der Zuständigkeit des Forstvermehrungsgut-Gesetzes (FoVG) empfohlen:


1 = Norddeutsches Tiefland; 2 = Mittel- und Ostdeutsches Tief- und Hüggelland; 3 = Süddeutsches Hügel- und Bergland; 4 = Westdeutsches Bergland und Oberrheingraben; 5 = Schwarzwald, Württembergisch-Fränkisches Hügelland und Schwäbisch-Fränkische Alb; 6 = Alpen und Alpenvorland (verändert nach BMU (2012): „Leitfaden zur Verwendung gebietseigener Gehölze“)

Sachsen hat demzufolge Anteil an zwei Vorkommensgebieten für Gehölze zur Ausbringung in der freien Natur gemäß § 40 (1) des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG):

2 „Mittel- und Ostdeutsches Tief- und Hügelland“ 
3 „Südostdeutsches Hügel- und Bergland“

Das Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) stellt die Shapedatei der Karte hier zum Download zur Verfügung.

Für ganz Deutschland können die Grenzen der Vorkommensgebiete gebietseigener Gehölze über das Geoportal "GDI BMEL" eingesehen werden.

Wenn sich innerhalb dieser Vorkommensgebiete jeweils der Kreis aus Identifizierung von Erntebeständen, Wildsammlung, Vermehrung, Handel und Auspflanzung schließt, dann ist eine transparente und kontrollierbare Produktion und Verwendung gebietseigener Gehölze gegeben.

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