Durch einen Arbeitskreis beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) wurde 2012 ein Leitfaden zu "gebietseigenen Gehölzen" erarbeitet. Darin wird das Bundesgebiet in 6 Vorkommensgebiete (VKG) für Baum- und Straucharten, die nicht dem Forstvermehrungsgut-Gesetz (FoVG) unterliegen und häufig für Begrünungen in der "freien Natur" eingesetzt werden, eingeteilt:

1 = Norddeutsches Tiefland; 2 = Mittel- und Ostdeutsches Tief- und Hüggelland; 3 = Süddeutsches Hügel- und Bergland; 4 = Westdeutsches Bergland und Oberrheingraben; 5 = Schwarzwald, Württembergisch-Fränkisches Hügelland und Schwäbisch-Fränkische Alb; 6 = Alpen und Alpenvorland (verändert nach BMU (2012): „Leitfaden zur Verwendung gebietseigener Gehölze“)

Sachsen hat Anteil an zwei Vorkommensgebieten: "Mittel- und Ostdeutsches Tief- und Hügelland" (VKG 2) und "Südostdeutsches Hügel- und Bergland" (VKG 3) (DVL e.V.)

Das Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) stellt die Shapedatei der Karte hier zum Download zur Verfügung. Für ganz Deutschland können die Grenzen der Vorkommensgebiete gebietseigener Gehölze über das Geoportal "GDI BMEL" eingesehen werden. Zukünftig wird das Bundesamt für Naturschutz (BfN) die räumliche Abgrenzung der sechs bundesweiten Vorkommensgebiete sowie weiterer länderspezifischer Unterteilungen in einem speziellen BfN-Kartendienst bereitstellen.

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