Herkunftskulisse

Durch einen Arbeitskreis am BMU werden für die BRD 6 Vorkommensgebiete als Mindeststandard zur Identifizierung und Produktion gebietseigener Bäume und Sträucher außerhalb der Zuständigkeit des Forstvermehrungsgut-Gesetzes (FoVG) empfohlen:


1 = Norddeutsches Tiefland; 2 = Mittel- und Ostdeutsches Tief- und Hüggelland; 3 = Süddeutsches Hügel- und Bergland; 4 = Westdeutsches Bergland und Oberrheingraben; 5 = Schwarzwald, Württembergisch-Fränkisches Hügelland und Schwäbisch-Fränkische Alb; 6 = Alpen und Alpenvorland

Sachsen hat demzufolge Anteil an zwei Vorkommensgebieten für Gehölze zur Ausbringung in der freien Natur gemäß § 40 (1) des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG):

2 „Mittel- und Ostdeutsches Tief- und Hügelland“ 
3 „Südostdeutsches Hügel- und Bergland“

Unter http://www.umwelt.sachsen.de/umwelt/natur/24841.htm findet sich auch der Shape der Karte zum Download.

Wenn sich innerhalb dieser Vorkommensgebiete jeweils der Kreis aus Identifizierung von Erntebeständen, Wildsammlung, Vermehrung, Handel und Auspflanzung schließt, dann ist eine transparente und kontrollierbare Produktion und Verwendung gebietseigener Gehölze gegeben.

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