Gebietseigenes Saatgut von Gräsern und Kräutern

Ob auf Straßenböschungen, ehemaligen Tagebauflächen, Deichen oder Freiflächen im Siedlungsbereich: Begrünungen durch Ansaaten mit Gräser- und Kräutersaatgut nehmen im Rahmen der Landschaftsgestaltung eine bedeutende Rolle ein. In der freien Natur ist dafür entsprechend Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) seit dem 2. März 2020 zwingend gebietseigenes Saatgut zu verwenden.

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Als Alternative zu Ansaaten mit Regiosaatgut stehen noch eine Reihe von weiteren naturnahen Begrünungsverfahren zur Verfügung, bei denen inhomogene Diasporengemenge von geeigneten Spenderflächen in der nahen Umgebung auf die zu begrünende Fläche übertragen werden. Zu den dabei eingesetzten Verfahren zählen die Übertragung von frischem Mahdgut, Heumluch, Saugmulch, Wiesen- oder Heudrusch sowie die Übertragung von Oberboden.

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